@Tommy Martin Spannende Frage – auch wenn wir eigentlich gar keine klassischen digitalen Nomaden sind. 😄 Wir haben nach wie vor unseren festen Wohnsitz in Deutschland und mittlerweile einen zweiten Wohnsitz in Nordzypern. Unsere Arbeit haben wir allerdings in den letzten Jahren immer stärker digital aufgestellt. Corona war da tatsächlich so etwas wie der unfreiwillige Testlauf. Wir haben festgestellt, dass viele Gespräche und Beratungen online hervorragend funktionieren – und vor allem, dass unsere Kunden das sehr gut annehmen. Vieles läuft heute per Video, einiges nach wie vor am Telefon und manches ganz bewusst persönlich. Und genau diese Mischung gefällt uns. Was die sozialen Kontakte angeht, erleben wir es eigentlich überhaupt nicht als einsam. Vielleicht auch deshalb, weil wir beide Menschen sind, die rausgehen und mit anderen reden. 😄 Wir sprechen Menschen an, kommen ins Gespräch, lachen miteinander – und daraus entstehen erstaunlich oft neue Kontakte. Gleichzeitig hat die digitale Welt etwas möglich gemacht, was früher in dieser Form kaum ging. Über Communities haben wir inzwischen Menschen kennengelernt, denen wir sonst vermutlich nie begegnet wären. Manche Kontakte bleiben online, andere werden irgendwann ganz real. Im November sind wir wieder für einige Wochen in Nordzypern und werden dort unter anderem auch Kunden treffen. Dann sitzt man plötzlich mit Menschen, mit denen man sonst digital oder telefonisch spricht, gemeinsam irgendwo auf Zypern. Das hat schon was. 😄 Für uns ist deshalb das Digitale kein Ersatz für persönliche Begegnungen. Es erweitert vielmehr den Radius. Und am Ende gilt für uns eigentlich überall dasselbe: Rausgehen, offen sein, Menschen ansprechen. Dann ergeben sich Kontakte oft ganz von alleine.