Guten Morgen, ihr Lieben! Ja, es gibt mal wieder ein paar neue Technikbegriffe aus der Social-Media-Welt – und die möchte ich heute ganz kurz mit euch besprechen. Beide Phänomene können dem Reichweitenaufbau dienen und sind für den einen oder anderen vielleicht sogar eine interessante Strategie. Ich persönlich halte sowohl übertriebenes Yapping als auch KI-Slop für ziemlich dumme Trends. Mit meinen SocialToons möchte ich deshalb etwas Kluges, Kreatives und wirklich Erzählenswertes dagegensetzen. Doch was ist das überhaupt? Was ist Yapping? „Yapping“ bedeutet wörtlich ungefähr so viel wie „plappern“ oder „drauflosquatschen“. In den sozialen Medien bezeichnet es meist Videos, in denen jemand direkt in die Kamera spricht – spontan, locker, kaum geschnitten und scheinbar ohne großes Drehbuch. Das kann durchaus sympathisch wirken. Die Zuschauer haben das Gefühl, einem echten Menschen zuzuhören, statt eine perfekt inszenierte Werbebotschaft serviert zu bekommen. Gut gemachtes Yapping hat trotzdem einen klaren Gedanken, eine Haltung oder eine Geschichte. Problematisch wird es, wenn aus Authentizität bloß endloses Gerede wird: viel Meinung, viele Worte, wenig Inhalt. Dann wird nicht gesprochen, weil es etwas zu sagen gibt, sondern weil der Algorithmus regelmäßig gefüttert werden möchte. Auch ein authentisch gefilmtes Nichts bleibt am Ende ein Nichts – nur eben im Hochformat. Was ist KI-Slop? „KI-Slop“ bezeichnet massenhaft produzierte, minderwertige Inhalte, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt werden. Das können Bilder, Videos, Texte, Bücher, Musikstücke oder ganze Social-Media-Kanäle sein. Typisch für KI-Slop ist: Es geht vor allem um Geschwindigkeit, Masse, Klicks und Reichweite. Inhaltliche Qualität, Wahrheit, Originalität und ein erkennbarer menschlicher Gedanke spielen kaum eine Rolle. KI-Slop ist also nicht einfach jeder Inhalt, der mit KI entstanden ist. KI kann ein großartiges Werkzeug sein. Entscheidend ist, ob ein Mensch damit bewusst etwas gestaltet – oder ob automatisiert hundert belanglose Beiträge in die Welt gekippt werden, nur damit irgendwo jemand hängen bleibt und klickt.