Kennst du das: Ein Mehrfamilienhaus aus den Dreißigern, sechs Wohnungen, der Verkäufer will 250.000 €. Du weißt nach der Besichtigung, dass Dach, Fassade, Fenster und Heizung anstehen. Du siehst Kosten, die der Verkäufer aber nicht auf dem Schirm hat. Du willst ihn zwar sanft auf anstehenden Renovierungsbedarf hinweisen, aber auf keinen Fall das Objekt schlechtreden und einen negativen Eindruck hinterlassen. Außerdem haben viele Verkäufer gar nicht realisiert, welchen Unterschied die gestiegenen Zinsen für die monatliche Belastung machen. Um diese Themen offen und transparent zu besprechen und dabei eine Rechnung zu haben, die nachvollziehbar ist und die er mitlesen kann, habe ich folgenden Skill gebaut. Dieser Skill analysiert keine Unterlagen. Er lässt deine KI eine App programmieren. Du gibst Claude, ChatGPT oder Gemini den Skill und den Auftrag „Baue die App". Die KI liest Produktanforderungen, Rechenregeln, Oberflächen-Vertrag und Abnahmetests und baut daraus einen geführten Kaufpreisrechner für Mehrfamilienhäuser, der im Browser läuft. Vier Schritte: Objekt, Miete, Kosten, Ergebnis. Die Detailprüfung dahinter hat die Mietliste je Wohnung und 16 Gewerke mit Zustandsfragen. Der Fall aus den Startwerten: 296 m², 6 Wohnungen, Baujahr 1935, 10 €/m² Miete. Gebäudepaket „mittel": Dach, Fassade, Fenster, Kellerdecke, Wärmepumpe, zusammen 200.000 €. Bei 4,8 % Zins und 3 % Tilgung bleibt eine Obergrenze von 118.908 €, ohne Risikopuffer 172.421 €. Das Angebot von 250.000 € liegt über dem Korridor, die App sagt das mit einer Ampel. Und sie kennt die günstige Alternative: Lässt sich statt des Dachs die oberste Geschossdecke dämmen, sinkt der Dachansatz von 280 auf 55 €/m². Früher: Excel mit zehn Tabs. Jetzt: einmal bauen lassen, fünf Minuten je Objekt. Was ihn besonders macht: Jedes Gewerk hat drei Zustandsfragen, die den Basispreis nachvollziehbar anpassen; das Dach kennt die Sonderregel für die oberste Geschossdecke. Der Basispreis bleibt sichtbar, die Anpassung steht daneben.