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Superkraft KI

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65 contributions to Superkraft KI
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
Gerade geht ein Trick um, den ihr unbedingt ausprobieren solltet: Ihr ladet ein Foto in ChatGPT hoch, tippt ein einziges Wort mit Schrägstrich davor – zum Beispiel /droneview – und bekommt das Bild aus der Vogelperspektive zurück. Kein langer Prompt, keine Erklärung. Ein Wort reicht. Was steckt dahinter? Keine geheime Funktion. OpenAI hat diese Befehle nie eingebaut. ChatGPT versteht sie trotzdem, weil das Sprachmodell aus dem Kürzel schließt, was du willst. /droneview heißt für die KI eben: „Zeig mir die Szene von oben, wie aus einer Drohne fotografiert." Das ist kein Denken, das ist Statistik. Aber sie funktioniert erstaunlich gut. Der Trick klappt übrigens genauso in Gemini. Und wenn ein Ergebnis mal nicht passt, hängst du einfach einen Halbsatz an: /droneview, aber bitte bei Sonnenuntergang. Die zwölf besten Befehle 1. /droneview Deine Szene aus der Luft. Aus dem Strandfoto wird eine Aufnahme, als wäre eine Drohne über euch geflogen. ChatGPT erfindet dabei die Umgebung dazu – das Ergebnis ist also eine plausible Vermutung, kein echtes Luftbild. 2. /proshot Macht aus dem Handyfoto ein Bild, das aussieht wie von einem Profifotografen: bessere Ausleuchtung, Tiefenschärfe, sauberer Bildaufbau. Der Klassiker für Profilbilder. 3. /hdreal Schärft, entrauscht, holt Details raus. Gut für alte oder verwackelte Aufnahmen. Aber Vorsicht: Die KI rechnet Details hinzu, die im Original nicht drin waren. 4. /newbg Neuer Hintergrund. Die Person bleibt, die Kulisse wird ausgetauscht. Mit Zusatz wird es konkret: /newbg Büro, /newbg Berge, /newbg neutral weiß. 5. /fog Legt Nebel über die Szene. Klingt nach Spielerei, wirkt aber richtig stimmungsvoll – besonders bei Landschaften und Städten am Morgen. 6. /goldenhour Taucht das Foto in warmes Abendlicht mit langen Schatten. Damit wird aus einem Mittagsfoto mit hartem Licht eine Aufnahme, die aussieht wie eine Stunde vor Sonnenuntergang. 7. /closeup Zoomt eng auf das Wichtigste im Bild – ein Gesicht, ein Objekt, ein Detail. Praktisch, wenn das Motiv im Original zu klein geraten ist.
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
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Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
Stell dir vor, du lieferst deinem größten Kunden nicht ganz das, was er verlangt. Und der sperrt dich daraufhin vom gesamten Markt aus. Genau das ist Anthropic passiert, der Firma hinter Claude. Jetzt steht fest: Die Aktion war rechtswidrig. Was passiert ist Im Februar wollte das US-Verteidigungsministerium Claude für „alle rechtmäßigen Zwecke" einsetzen. Anthropic zog zwei Linien: keine Massenüberwachung von US-Bürgern, keine vollautonomen tödlichen Waffen. Daran platzte ein Vertrag über rund 200 Millionen Dollar. Die Retourkutsche kam prompt. Verteidigungsminister Pete Hegseth stufte Anthropic als „Lieferkettenrisiko" ein – ein Paragraf, der eigentlich vor Sabotage durch ausländische Zulieferer schützen soll und hier zum ersten Mal öffentlich gegen ein US-Unternehmen zum Einsatz kam. Präsident Trump wies Bundesbehörden an, Claude nicht mehr zu nutzen. Für Anthropic standen Milliarden auf dem Spiel. Am 28. August hat Bundesrichterin Rita Lin in San Francisco das auf 59 Seiten kassiert: grundlos und rechtswidrig. Ihr Kernsatz: „Der leere Verweis auf die nationale Sicherheit ist kein Freibrief, um Kritiker der Regierung zu bestrafen und sich an ihnen zu rächen." Ein Detail aus dem Urteil sagt viel: Das Pentagon arbeitete weiter mit Anthropic, während es die Firma offiziell als Sicherheitsrisiko führte. Fast 150 ehemalige Richterinnen und Richter hatten Anthropic im Verfahren den Rücken gestärkt. Die Regierung will in Berufung gehen – das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was das für dich heißt Ein US-Rechtsstreit über Militärverträge klingt weit weg von deinem Alltag mit KI. Ist er nicht. Drei Dinge nimmst du mit: Nutzungsbedingungen sind keine Deko. Jeder Anbieter schreibt in seine Regeln, wofür seine KI nicht benutzt werden darf. Bei den meisten steht das da, weil es gut aussieht. Hier hat eine Firma diese Regeln gegen ihren mächtigsten Kunden durchgezogen und dafür ein Vermögen riskiert. Das ist der Unterschied zwischen Marketing und Haltung – und du kannst ihn ab jetzt nachprüfen, statt ihn zu glauben.
Ein KI-Anbieter sagt Nein – und bekommt recht
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Ja, das sagt viel über die Trump-Regierung und deren Linie aus. Die Grenze, die Anthropic eingezogen hat, ist richtig. Wie bei verbotenen ABC-Waffen, müsste jetzt noch K-Waffen dazu kommen.
Eine KI hat das Medikament entworfen – im Patent steht sie nicht
Kurze Geschichte, die zeigt, wo unser Rechtssystem gerade an der KI vorbeiläuft. Das Biotech-Unternehmen Insilico Medicine hat mit generativen KI-Modellen einen Wirkstoff gegen idiopathische Lungenfibrose entwickelt: Rentosertib, ein sogenannter TNIK-Inhibitor. Die KI hat nicht nur beim Sortieren geholfen – sie hat das Zielprotein vorgeschlagen und die Moleküle entworfen. Und das ziemlich schnell: Vom Ziel bis zum fertigen Wirkstoffkandidaten vergingen 12 bis 18 Monate. Klassisch dauert dieser Schritt zweieinhalb bis vier Jahre. Und es funktioniert offenbar. In der Phase-IIa-Studie mit 71 Patientinnen und Patienten legte die Lungenfunktion nach zwölf Wochen bei der höchsten Dosis um 98,4 Milliliter zu – während sie in der Placebo-Gruppe um 20,3 Milliliter absackte. Veröffentlicht in „Nature Medicine". Phase III läuft. Der Haken steckt im Patentantrag Insilico beschreibt die eigene KI-Plattform öffentlich als diejenige, die das Molekül „entdeckt" hat. Im Patent stehen als Erfinder: fünf Menschen. Von der KI kein Wort. Das ist kein Betrug, sondern schlicht die Rechtslage. In den USA können nur natürliche Personen Erfinder sein – seit dem Urteil Thaler v. Vidal ist das gerichtsfest. Das US-Patentamt hat seine Regeln dazu Ende 2025 sogar noch einmal nachgeschärft: KI-Systeme gelten ausdrücklich als Werkzeug, rechtlich auf einer Stufe mit einem Laborgerät oder einer Datenbank. Ein Mikroskop wird ja auch nicht als Miterfinder eingetragen. Warum das trotzdem knirscht Die Werkzeug-Logik trägt, solange der Mensch die zündende Idee hat und die Maschine nur ausführt. Bei Insilico verschiebt sich das Verhältnis. Der Journalist Antonio Regalado bringt es auf den Punkt: KI-Modelle erzeugen atomare Strukturen für Medikamente inzwischen fast so beiläufig, wie ChatGPT eine Dankeskarte schreibt. Wenn der menschliche Beitrag irgendwann nur noch aus Prompt, Auswahl und Unterschrift besteht – wer ist dann Erfinder? Aktuell: derjenige, der die Formulare unterschreibt. Das ist keine juristische Spitzfindigkeit. Patente sollen Erfindungen belohnen und dadurch neue anstoßen. Wenn unklar wird, wem eine Erfindung gehört, wird auch unklar, wer die Milliarden für Studien vorstreckt.
Eine KI hat das Medikament entworfen – im Patent steht sie nicht
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@Rainer Doering Daran habe ich gar nicht gedacht. Aber welchen Status hätte oder bekäme dann ein Supercomputer namens KI?
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Es sei immer vorausgesetzt, dass der Forschungsgegenstand einer ist, der nachher auch entsprechende Profite abwirft. Es nützt direkt nichts, die KI ab und zu einzusetzen bei beliebigen Forschungsfragen. Selbst wenn die KI Zugriff auf gewisse Forschungsergebnis hat, kann sie die doch nicht unbedingt verwerten. Es gibt doch dort Rechte an Medikamenten oder Studien, wie auch immer.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
Kurze Vorwarnung, damit du am Montag nicht überrascht guckst: OpenAI schaltet ab dem 24. August Werbung in ChatGPT frei. In 31 europäischen Märkten, Deutschland, Österreich und Schweiz mittendrin. Wen es betrifft Alle, die die Gratis-Version nutzen. Und alle im Go-Tarif für knapp sieben Euro – der kostet also Geld und ist trotzdem nicht werbefrei. Wer Plus, Pro, Business oder Enterprise hat, sieht nichts. Wie es aussieht Die Anzeige steht unter der Antwort, getrennt durch eine graue Linie, gekennzeichnet als gesponsert. OpenAI sagt zu, dass Werbekunden die Antworten selbst nicht beeinflussen. Der Punkt, der für dich wirklich zählt Personalisierte Werbung ist bei uns erst mal aus. Ohne deine ausdrückliche Zustimmung wird nur das laufende Gespräch ausgewertet, dazu Sprache, grober Standort und Gerätetyp. Deine alten Chats und gespeicherten Erinnerungen bleiben außen vor. Das ist der EU-Sonderweg – in den USA läuft es umgekehrt, dort ist alles an, bis man widerspricht. Heißt für dich: Schau am Montag in die Einstellungen und lass die Personalisierung aus, solange du keinen Grund hast, sie einzuschalten. Einmal zugestimmt, wandert dein gesamter Chatverlauf in die Anzeigenauswahl. Meine Einordnung Rund 900 Millionen Menschen nutzen ChatGPT wöchentlich, etwa fünf Prozent zahlen dafür. Kostenlos war das nie – die Rechnung lag nur noch nicht auf dem Tisch. Insofern: nachvollziehbar. Nur wird Werbung diese Rechnung nicht bezahlen. OpenAI hat Investoren 100 Milliarden Dollar für 2030 versprochen, Marktforscher taxieren den gesamten Chatbot-Werbemarkt auf gut fünf. Wenn diese Lücke sichtbar wird, wächst der Druck. Und dann ist die Frage, ob die Werbung unter der Antwort bleibt – oder in sie hineinwandert. Deshalb: Achte darauf, wo sie steht. Solange sie unter der grauen Linie bleibt, ist alles in Ordnung. Und jetzt du: Nutzt du ChatGPT kostenlos oder im Go-Tarif? Und wenn ja – reicht dir das noch, oder ist die Werbung für dich der Punkt, an dem du wechselst oder aufrüstest? Schreib es in die Kommentare, mich interessiert das Stimmungsbild hier ehrlich.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
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Werbung wundert mich nicht. Das ist üblich. Überall Wärmepumpen und Kaffee. Aber für mich heißt das: KI nur im Ausnahmefall. Ich bin ja privilegierte Rentnerin und nicht darauf angewiesen.
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Ja, da hast du Recht.
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
Kurzer Tipp, der bei mir gerade richtig viel Zeit und Kontext spart. Das Problem: Wenn du ein PDF an Claude oder ChatGPT schickst, landet nicht „das Dokument" im Modell, sondern ein Berg an Tokens. Pro Seite rechnest du grob mit 1.500 bis 3.000 Tokens – Layout-Reste, Kopfzeilen, Zeilenumbrüche an falschen Stellen, alles inklusive. Bei einem 20-Seiten-Papier bist du schnell bei 50.000 bis 70.000 Tokens. Dein Kontextfenster ist voll, bevor die eigentliche Arbeit anfängt. Und genau da liegt der Denkfehler, den viele machen: Das Modell „liest" dein PDF nicht. Es rechnet mit dem, was du reinschiebst. Je sauberer das Material, desto besser das Ergebnis – und desto billiger. Die Lösung heißt MarkItDown Microsoft hat dafür ein kleines Open-Source-Tool gebaut. Es konvertiert Word, Excel, PowerPoint, HTML, EPUB, Bilder, Audio und PDFs in sauberes Markdown. MIT-Lizenz, kostenlos, kein GPU nötig. Installation: pip install "markitdown[all]" Nutzung: markitdown praesentation.pptx -o praesentation.md Das war's. Statt eines aufgeblähten Binärformats bekommst du Klartext mit Struktur: Überschriften, Listen, Tabellen. Je nach Ausgangsdatei sparst du damit einen erheblichen Teil deiner Tokens – und bekommst obendrein bessere Antworten, weil Sprachmodelle mit Unmengen Markdown trainiert wurden. Das Format ist ihre Muttersprache. Der Komfort-Trick: MCP-Server MarkItDown bringt einen MCP-Server mit. Heißt: Du hängst ihn einmal an Claude Desktop, und ab da wandert jede Datei automatisch durch die Konvertierung, bevor das Modell sie sieht. Einmal einrichten, danach nie wieder dran denken. Wo der Tipp seine Grenze hat Und jetzt der Teil, den du in den meisten Reels zu diesem Tool nicht hörst. Bei Office-Dateien ist MarkItDown stark. Word, Excel, PowerPoint – sauber, verlässlich, schnell. Ausgerechnet bei PDFs ist es aber schwach. Im Hintergrund arbeitet standardmäßig pdfminer.six, und das zieht nur den Textstrom heraus: keine Layout-Analyse, keine OCR, Tabellenstruktur zerfällt, Überschriften werden nicht als solche erkannt. In Vergleichstests landet MarkItDown bei PDFs regelmäßig im hinteren Feld.
Jedes PDF, das du hochlädst, kostet dich Kontext – und zwar mehr, als du denkst
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Danke für den Tipp!
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Doris Michel
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@doris-michel-1350
KI Anfängerin, Lehrerin a.D., 73 Jahre alt. Ich möchte demnächst etwas publizieren.

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Joined Nov 19, 2025
Duisburg
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