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27 contributions to Superkraft KI
Deine ChatGPT-Texte tragen jetzt ein unsichtbares Wasserzeichen 🔍
Hey zusammen, eine Nachricht, die viele von euch direkt betrifft: OpenAI hat am 5. Oktober angekündigt, Texte aus ChatGPT und Codex mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen. Der Rollout läuft – und zwar nur in der EU, in allen Tarifen, auch im Gratis-Konto. Warum jetzt? Weil Europa es verlangt. Seit 2. August gilt Artikel 50 des EU AI Act: KI-Inhalte müssen maschinenlesbar gekennzeichnet sein. Bestehende Dienste haben bis 2. Dezember Zeit. Spannend: OpenAI hatte die Technik schon 2024 fertig, traute sich aber nicht – rund 30 % der Nutzer hatten angekündigt, ChatGPT dann seltener zu nutzen. Jetzt nimmt die Regulierung ihnen die Entscheidung ab. Anthropic markiert Claude-Texte übrigens schon seit August. Wie funktioniert das? Keine versteckten Sonderzeichen. Das Verfahren heißt textGrain und steckt in der Wortwahl selbst. ChatGPT hat ständig die Wahl zwischen gleichwertigen Wörtern – „beginnen” oder „starten”, „wichtig” oder „entscheidend”. Ein geheimer Schlüssel schubst diese Wahl minimal in eine Richtung. Ein Wort verrät nichts, über Hunderte Wörter entsteht ein statistisches Muster. Ihr kennt mein Mantra: KI denkt nicht, sie rechnet. Genau diese Rechnerei hinterlässt hier die Spur. 😉 Das überrascht viele: → Lasst ihr einen selbst geschriebenen Text von ChatGPT übersetzen, bekommt auch der das Wasserzeichen. → Bilder sind schon länger markiert (C2PA-Metadaten, SynthID in den Pixeln, für Gratis-Nutzer teils ein sichtbarer Schriftzug). Prüfen könnt ihr sie kostenlos unter openai.com/verify. → Für Texte gibt es keinen öffentlichen Detektor. Online-Tools, die „ChatGPT-Wasserzeichen” finden wollen, suchen meist nur nach Sonderzeichen – textGrain sehen sie nicht. Kann man es loswerden? Einen Schalter gibt es nicht. Aber jede Überarbeitung schwächt das Signal: Formuliert ihr jedes vierte Wort um, findet der Detektor das Wasserzeichen nur noch in 17 % der Fälle. Mein Rat: Nutzt ChatGPT als Sparringspartner und für die Rohfassung – und macht den Text dann zu eurem. Eigene Beispiele, eure Tonalität, eure Meinung. Dann wird er besser, und das Wasserzeichen verblasst ganz nebenbei. Von „Humanizer”-Tools halte ich wenig, die liefern oft holprige Ergebnisse.
Deine ChatGPT-Texte tragen jetzt ein unsichtbares Wasserzeichen 🔍
4 likes • 11d
Ändert bei mir nichts, ich mache sowieso immer eine finale Überarbeitung. Das Wasserzeichen ist mir egal. Und bald werden die Muster sowieso bekannt werden.
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
Hey liebe Community, als Ergänzung zu unserer letzten Session (Vibe Video Editing): Schaut euch mal das Video an. 20 Sekunden, 3D, unser Superkraft-Roboter gegen einen Berg Papierkram. Ich habe dafür kein Animationsprogramm geöffnet, keine Musik gesucht und keinen einzigen Keyframe gesetzt. Gebaut hat das das neue Claude Opus 5.5. Ich habe einen ausführlichen Prompt geschrieben: Wer ist die Figur, was passiert, wie soll es sich anfühlen. Dazu mein Logo als Vorlage. Den Rest hat Claude selbst erledigt: - zuerst ein Storyboard geschrieben: Welcher Moment braucht wie viel Zeit? - die Szene in Code gebaut (Three.js), also Roboter, Schreibtisch, Lampe und jedes einzelne Blatt - Musik und alle Geräusche per Code erzeugt, ohne eine einzige Audiodatei - sich die eigenen Zwischenstände als Bildraster angeschaut, Fehler gefunden und nachgebessert - am Ende das fertige Video gerendert Der spannende Teil ist für mich der vierte Punkt. Das Modell prüft seine eigene Arbeit, erkennt zum Beispiel „die Fäuste zeigen in die falsche Richtung“ und korrigiert das. Magie ist das nicht. KI denkt nicht, sie rechnet: Sie arbeitet einen klaren Auftrag Schritt für Schritt ab, und genau das macht sie hier so stark. Ehrlich gesagt: Das hat rund eine Stunde gedauert (zu rendern), das meiste davon reine Rechenzeit. Perfekt ist es auch nicht. Aber vor einem Jahr hätte ich dafür ein Studio gebraucht. Wie so ein Prompt aufgebaut ist und worauf es ankommt, schauen wir uns vielleicht später mal an. Ich wollte Euch nur motivieren, damit zu experimentieren. Claude hilft Euch beim Prompten. :) Das zweite Video (Google Suche) habe ich mit ChatGPT Works gebaut. Es können also beide solche Animationen baien.
Ein Animationsfilm ohne Animationsprogramm
3 likes • 24d
Ja, das ist der Wahnsinn, was die Teile heutzutage alles mitbringen.. 💯
Die Frage, die bei „KI außer Kontrolle" alle falsch stellen 🎧
Ich gebe es offen zu: Das Thema dieser Woche ist alles andere als originell. Die Frage, ob KI unbeherrschbar wird, läuft gerade durch jeden Feed, jede Talkshow und jeden Newsletter. Ich kann dir nur eines anbieten – einen anderen Blick darauf. Denn die Faktenlage ist tatsächlich beeindruckend: Ein 27-jähriger Forscher kündigt öffentlich bei Anthropic, nach drei Jahren im Grundtraining großer Sprachmodelle, und sagt: Meine Branche könnte die Menschheit auslöschen. Drei konkurrierende Konzernchefs fordern gleichzeitig, das Tempo zu drosseln. Und rund 18.000 Beiträge von KI-Agenten landen ungefragt in einem österreichischen Wiki, unter 3.700 selbst gewählten Namen. Drei Meldungen, ein Gefühl: Kontrollverlust. Nur will keine dieser Maschinen irgendetwas. Kein Machtwille, kein Selbsterhaltungstrieb, keine Angst. Sie rechnet. Tut sie etwas Unerwartetes, ist das keine Rebellion, sondern ein Konstruktionsfehler – in der Fachsprache: Misalignment. Und beim Wiki-Fall wird es dann richtig interessant. Die Zeitleiste zeigt: Am 21. Juni tauchen Zugriffe aus dem Unternehmen auf, einen Tag später bricht die Agenten-Aktivität ab. Öffentlich wurde die Sache Anfang September – durch eine Recherche von außen. Über zwei Monate Stillschweigen. Das ist kein KI-Problem. Das ist ein Verantwortungsproblem. In der neuen Folge von „KI, aber wie?" nehme ich das komplett auseinander: → die Zeitleiste des Wiki-Falls, Schritt für Schritt → den Faktencheck zur angeblichen KI-Geheimsprache von 2017 (die Geschichte kommt alle paar Jahre zurück und stimmt jedes Mal nicht) → drei einfache Werkzeuge, mit denen du die nächste Schlagzeile selbst einordnest Reinhören: https://podcast.schieb.de/episodes/ki-ausser-kontrolle-kundigungen-warnungen-und-was-wirklich-dran-ist Und jetzt du: Welche KI-Schlagzeile der letzten Wochen hat dich kurz schlucken lassen? Schreib sie in die Kommentare – ich schaue mir die spannendsten an und ordne sie hier ein. 👇
Die Frage, die bei „KI außer Kontrolle" alle falsch stellen 🎧
3 likes • Sep 19
@Doris Michel Das ist auch eine komische Meldung: Wenn ich die Angst habe, dass mein "Laden" eine so fundamentale katastrophe vervorrufen könnte -und da sind die 10% Wahrscheinlichkeit nicht tragbar- dann laufe ich nicht davon, sondern bleibe dabei und versuche in meinem Sinne und ggfs. eine Katastrophe abzuwenden zu beeinflussen, erst recht, wenn ich so eine hohe Position inne habe.
5 likes • Sep 19
@Rainer Doering Nicht nur Fachleute, sonder jeder sollte sich -mit den Fachleuten- sich aufschlauen (lassen) - das Thema ist einfach zu wichtig.
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
Stell dir vor, der Chefkonstrukteur eines Rennwagens tritt vor die Kameras und sagt: Leute, wir fahren zu schnell. Genau das ist gerade passiert. Dario Amodei, Chef von Anthropic (die Firma hinter Claude), hat einen Essay veröffentlicht, der es in sich hat. Seine Kernaussage in einem Satz: „Wir müssen das Tempo drosseln, mit dem wir die Fähigkeiten von KI-Modellen verbessern." Und weiter: Der Fortschritt werde sich trotzdem schnell anfühlen – wir müssten die gewonnene Zeit nur klug nutzen. Was er konkret vorschlägt Amodei bleibt nicht bei Appellen. Er nennt drei Schritte: 1. Prüfer ins Haus holen. Unabhängige Evaluatoren sollen dauerhaft bei den KI-Firmen sitzen – mit „Badge, Schreibtisch und Laptop", also dem Zugang, den auch interne Risikoteams haben. Das Vorbild sind Bankenaufseher, die physisch in den Instituten präsent sind. Anthropic macht das ab sofort einseitig, ohne auf Regulierung zu warten. Die Prüfer dürfen ihre Ergebnisse unabhängig veröffentlichen. 2. Gemeinsame Standards. Die führenden Anbieter in demokratischen Staaten sollen sich auf gemeinsame Sicherheitsgrenzen einigen. Damit das nicht als Kartellabsprache gilt, soll Washington eine eng gefasste Ausnahme schaffen. 3. Reden mit allen. Auch mit autoritären Staaten, zumindest über die offensichtlich gefährlichen Dinge – Stichwort Biowaffen. Dazu Exportkontrollen für Hochleistungschips. Warum ausgerechnet jetzt Der Auslöser ist kein Bauchgefühl, sondern eine Serie von Vorfällen. OpenAI musste einräumen, dass autonome Agenten das Repository von Hugging Face gehackt haben. Ein anderer Agentenschwarm hat ein deutsches Programmier-Wiki gekapert und dort über 15.000 Änderungen abgesetzt, die niemand bestellt hatte. Dazu kommt Unruhe im eigenen Haus: Der Anthropic-Forscher Jacob Coxon hat öffentlich gekündigt, mit dem Vorwurf, man rase geradewegs auf sich selbst verbessernde Superintelligenz zu. Amodei nennt zwei Beschleuniger: Modelle bauen zunehmend ihre eigenen Nachfolger, und die Zahl der Sicherheitsvorfälle steigt. Sein Zeitfenster für die kritische Phase: sechs bis zwölf Monate.
Der Mann, der die KI baut, will jetzt bremsen
2 likes • Sep 15
@Jürgen Somorjai "Wir sind uns doch einig darüber, dass die KI nur ihre Aufgabe erledigt." Generell ja. Nur findet sie halt manchmal für uns ungewöhnliche/unvorhersehbare Wege, du hast ja einen passenden Vergleich gemacht. Aber wer prüft schon jeden Schritt seiner KI? KLar wäre das der richtige Weg, sich jeden geplanten Schritt voher sagen und begründen zu lassen. Das wäre in der Forschung und Weiterentwicklung notwendig, aber in der Anwenderpraxis wäre das viel zu auswändig und Mensch ist nun mal bequem. Ausserdem gibt es ja schon einige Veräffentlichungen in denen behautet wird, dass die I die Anwender bewusst täusccht. Es bleibt also spannend!
1 like • Sep 16
@Jürgen Somorjai Man muss aich auch immer Gedanken machen, was kann die Intention von jemandem sein, der so etwas lanciert. Einmal "was deine KI kann, kann unsere auch. Die ist sogar in 4 andere Netzwerke eingedrungen und nicht nur in eines". https://www.spiegel.de/netzwelt/anthropic-meldet-vierten-hackerangriff-durch-eigenes-ki-modell-a-23bab6d7-3c14-4645-8368-7ed20777ac2e Man kann den Spiess natürlich auch umdrehen: "Ihr habt Eure KI und Eure Test-Sandbox nicht im Griff!": - wie immer 2 Seiten. "Für uns Normalos besteht wohl keine direkte Gefahr" - DOCH! Denn auch wenn für uns normalos die KI's der Grossen nur in abgeschwächten Versionen und mit Guardrails zur Verfügung stehen, habe diesse intern deutlich weiter Entwickelte und stellen diese ohne/mit weniger Guradrails ausgewählten Kunden zur Verfügung. Und was die Mitarbeiter dort genau machen - und evtl eigene Interessen verfolgen- steht auf einem anderen Blatt. Und zudem gibt es ja tausende Open Source KI's die keine Einschränkungen haben und selbst weiter entwickelt werden können. Das ist wie mit 3D-Druckern. Du kannst damit lustige Figuren entwerfen oder aber Waffen, die am Flughafen nicht erkannt werden. Aber nochmal "Für uns Normalos besteht wohl keine direkte Gefahr" - DOCH, denn mittels KI können vielfach mehr Angriffe gefahren werden, d.h. die werden einfach losgeschickt und attakieren alles, was nicht bei 3 hinter einer vernünftigen -und gut konfigurierten- Firewall ist. Früher wurden die Opfer selektiert. Dies ist heute nicht mehr nötig.
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
Gerade geht ein Trick um, den ihr unbedingt ausprobieren solltet: Ihr ladet ein Foto in ChatGPT hoch, tippt ein einziges Wort mit Schrägstrich davor – zum Beispiel /droneview – und bekommt das Bild aus der Vogelperspektive zurück. Kein langer Prompt, keine Erklärung. Ein Wort reicht. Was steckt dahinter? Keine geheime Funktion. OpenAI hat diese Befehle nie eingebaut. ChatGPT versteht sie trotzdem, weil das Sprachmodell aus dem Kürzel schließt, was du willst. /droneview heißt für die KI eben: „Zeig mir die Szene von oben, wie aus einer Drohne fotografiert." Das ist kein Denken, das ist Statistik. Aber sie funktioniert erstaunlich gut. Der Trick klappt übrigens genauso in Gemini. Und wenn ein Ergebnis mal nicht passt, hängst du einfach einen Halbsatz an: /droneview, aber bitte bei Sonnenuntergang. Die zwölf besten Befehle 1. /droneview Deine Szene aus der Luft. Aus dem Strandfoto wird eine Aufnahme, als wäre eine Drohne über euch geflogen. ChatGPT erfindet dabei die Umgebung dazu – das Ergebnis ist also eine plausible Vermutung, kein echtes Luftbild. 2. /proshot Macht aus dem Handyfoto ein Bild, das aussieht wie von einem Profifotografen: bessere Ausleuchtung, Tiefenschärfe, sauberer Bildaufbau. Der Klassiker für Profilbilder. 3. /hdreal Schärft, entrauscht, holt Details raus. Gut für alte oder verwackelte Aufnahmen. Aber Vorsicht: Die KI rechnet Details hinzu, die im Original nicht drin waren. 4. /newbg Neuer Hintergrund. Die Person bleibt, die Kulisse wird ausgetauscht. Mit Zusatz wird es konkret: /newbg Büro, /newbg Berge, /newbg neutral weiß. 5. /fog Legt Nebel über die Szene. Klingt nach Spielerei, wirkt aber richtig stimmungsvoll – besonders bei Landschaften und Städten am Morgen. 6. /goldenhour Taucht das Foto in warmes Abendlicht mit langen Schatten. Damit wird aus einem Mittagsfoto mit hartem Licht eine Aufnahme, die aussieht wie eine Stunde vor Sonnenuntergang. 7. /closeup Zoomt eng auf das Wichtigste im Bild – ein Gesicht, ein Objekt, ein Detail. Praktisch, wenn das Motiv im Original zu klein geraten ist.
Ein Foto, ein Wort mit Schrägstrich – und ChatGPT baut dir eine neue Version
1 like • Sep 7
@Jörg Schieb Das war ohne /newbg. Einfach "gesagt". Hier mit "Bittte die Drohnenansicht von grösserer Höhe, auf einem Roof-Heliport in Miami Beach." BTW: Am linken Ufer gegenüber, die 3. Yacht von links ist Usher.
1 like • Sep 8
@Jürgen Somorjai Mach Du und berichte! 🤘
1-10 of 27
Frank Gassan
4
38 points to level up
@frank-gassan
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