Diesen Satz habe ich letzte Woche in einem Gespräch für meinen Podcast gehört, und er hat sofort etwas bestätigt, das mir in meiner Arbeit mit Menschen immer wieder auffällt. Wie viele von uns springen von einem Kurs zum nächsten, lesen ein Buch nach dem anderen und probieren eine Methode nach der anderen aus, immer mit der stillen Hoffnung, dass irgendwann das fehlende Teil gefunden ist, das uns endlich vollständig macht. Dabei bleibt oft das Gefühl, gerade noch nicht gut genug zu sein, um wirklich sichtbar zu werden oder die Verbindungen zu knüpfen, die einen weiterbringen. Stell dir dagegen vor, wie es sich anfühlt, wenn du dir selbst nichts mehr beweisen musst. Wenn du in Gesprächen, auf Bühnen oder beim Netzwerken einfach aus dem sprichst, wer du längst bist, ohne innerlich zu prüfen, ob du gerade gut genug ankommst. Genau aus dieser Ruhe heraus entstehen für mich auch die Verbindungen, die wirklich tragen, weil Menschen spüren, wenn jemand aufhört zu performen und einfach da ist. Der Schlüssel dahin liegt für mich darin, die Geschichte zu erkennen, mit der du gerade durchs Leben gehst, und ganz bewusst zu entscheiden, ob sie noch zu dir passt, statt immer weiter an dir selbst herumzufeilen. Regina, eine Unternehmerin mit über drei Jahrzehnten Erfahrung, hat mir in unserem Gespräch genau dafür ein starkes Beispiel geschenkt. Sie hat 2020 ihre Firma aufgegeben, alle Kredite trotzdem weiter bedient und dabei erkannt, wie wenig eine neue Methode oder ein neues Buch tatsächlich verändert hat, verglichen mit dem ehrlichen Hinschauen auf die Geschichten, die sie sich selbst über sich erzählt hat. Welche Geschichte erzählst du dir gerade über dich selbst, die es sich lohnt, noch einmal anzuschauen? Schreib sie gern in die Kommentare, ich lese jede Antwort. 🎙 Podcast-Folge direkt hier anhören: https://open.spotify.com/episode/0GK0mjlGxZsMR60BUXct8j?si=AbwJm-EPRIu0PDjn35MO5A&utm_source=native-share-menu