Viele von uns kennen dieses Muster, dass wir Erwartungen erfüllen, Leistung bringen und nach außen ein Leben zeigen, das eigentlich perfekt aussieht, während wir innerlich längst spüren, dass etwas nicht stimmt. Wir schieben dieses Gefühl beiseite, machen weiter, funktionieren, und ignorieren die Zeichen, die uns Körper und Umfeld die ganze Zeit schon geben, bis irgendwann nichts mehr zu ignorieren ist. Dabei wünschen sich die meisten von uns genau das Gegenteil, nämlich innere Klarheit und Stabilität zu spüren, aus echter Selbstführung heraus zu handeln, statt ständig äußere Erwartungen zu erfüllen, und wirklich aus der eigenen Identität heraus zu wirken, anstatt nur eine Rolle zu erfüllen. Genau darüber habe ich in der neuen Folge von The Networkerin in Resonanz mit Franziska Walther gesprochen. Franziska ist Gründerin von Mirare und Entwicklerin der Methode Mirare Cor, einem besonderen Ansatz für visuelle Identitätsarbeit, und begleitet Unternehmerinnen, Führungskräfte und auch Offiziere des Militärs dabei, ihre eigene Haltung und Stabilität zu stärken. Sie war selbst zwölf Jahre Soldatin und über vierzehn Jahre in Führungspositionen, und kennt das Gefühl, funktionieren und Erwartungen erfüllen zu müssen, aus eigener Erfahrung. Franziska erzählt offen, dass sie über zweieinhalb Jahre lang jeden Tag eine Panikattacke hatte und versuchte, sich selbst zu therapieren, weil sie glaubte, das alles alleine bewältigen zu müssen. Den entscheidenden Moment beschreibt sie als ein Selbstporträt, auf dem sie sich selbst nicht wiedererkannte. Seitdem arbeitet sie mit Bildpsychologie und eigenen Fotos, um zu verstehen, wann ein altes Muster spricht und wann es die eigene aktuelle Realität ist, und sagt einen Satz, der mir bis heute nachgeht, nämlich dass Verantwortung zu übernehmen echte Stärke ist, keine Schwäche. Wenn du spürst, dass du dabei ein Stück Begleitung gebrauchen kannst, wieder aus echter Selbstführung heraus zu handeln, statt nur zu funktionieren, dann hör dir die ganze Folge gerne auf der Podcast Plattform deiner Wahl unter TheNetworkerin in Resonanz an, und schreib mir danach gerne, welcher Gedanke bei dir am meisten hängen geblieben ist.