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Superkraft KI

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20 contributions to Superkraft KI
Eine KI hat das Medikament entworfen – im Patent steht sie nicht
Kurze Geschichte, die zeigt, wo unser Rechtssystem gerade an der KI vorbeiläuft. Das Biotech-Unternehmen Insilico Medicine hat mit generativen KI-Modellen einen Wirkstoff gegen idiopathische Lungenfibrose entwickelt: Rentosertib, ein sogenannter TNIK-Inhibitor. Die KI hat nicht nur beim Sortieren geholfen – sie hat das Zielprotein vorgeschlagen und die Moleküle entworfen. Und das ziemlich schnell: Vom Ziel bis zum fertigen Wirkstoffkandidaten vergingen 12 bis 18 Monate. Klassisch dauert dieser Schritt zweieinhalb bis vier Jahre. Und es funktioniert offenbar. In der Phase-IIa-Studie mit 71 Patientinnen und Patienten legte die Lungenfunktion nach zwölf Wochen bei der höchsten Dosis um 98,4 Milliliter zu – während sie in der Placebo-Gruppe um 20,3 Milliliter absackte. Veröffentlicht in „Nature Medicine". Phase III läuft. Der Haken steckt im Patentantrag Insilico beschreibt die eigene KI-Plattform öffentlich als diejenige, die das Molekül „entdeckt" hat. Im Patent stehen als Erfinder: fünf Menschen. Von der KI kein Wort. Das ist kein Betrug, sondern schlicht die Rechtslage. In den USA können nur natürliche Personen Erfinder sein – seit dem Urteil Thaler v. Vidal ist das gerichtsfest. Das US-Patentamt hat seine Regeln dazu Ende 2025 sogar noch einmal nachgeschärft: KI-Systeme gelten ausdrücklich als Werkzeug, rechtlich auf einer Stufe mit einem Laborgerät oder einer Datenbank. Ein Mikroskop wird ja auch nicht als Miterfinder eingetragen. Warum das trotzdem knirscht Die Werkzeug-Logik trägt, solange der Mensch die zündende Idee hat und die Maschine nur ausführt. Bei Insilico verschiebt sich das Verhältnis. Der Journalist Antonio Regalado bringt es auf den Punkt: KI-Modelle erzeugen atomare Strukturen für Medikamente inzwischen fast so beiläufig, wie ChatGPT eine Dankeskarte schreibt. Wenn der menschliche Beitrag irgendwann nur noch aus Prompt, Auswahl und Unterschrift besteht – wer ist dann Erfinder? Aktuell: derjenige, der die Formulare unterschreibt. Das ist keine juristische Spitzfindigkeit. Patente sollen Erfindungen belohnen und dadurch neue anstoßen. Wenn unklar wird, wem eine Erfindung gehört, wird auch unklar, wer die Milliarden für Studien vorstreckt.
Eine KI hat das Medikament entworfen – im Patent steht sie nicht
1 like • 12d
Mir kommt spontan der Gedanke ob nicht die Firma, die das Modell zur Verfügung stellt, nicht auch versuchen wird einen größeren Anteil am späteren ökonomischen Erfolg zu erhalten. Im amerikanischen Rechtssystem halte ich solche Entwicklungen für möglich.
ChatGPT zeigt jetzt Werbung – so wirst du sie wieder los, ohne zu zahlen
Seit Montag ist es auch bei uns so weit: Wer ChatGPT gratis nutzt oder den günstigen Go-Tarif hat, sieht Werbung. Direkt unter der Antwort, gekennzeichnet als „Sponsored". Plus, Pro, Business und Enterprise bleiben werbefrei – wer zahlt, bleibt verschont. Was die wenigsten wissen: Du kannst die Anzeigen auch ohne Abo loswerden. Kostenlos. OpenAI versteckt die Option in den Einstellungen. So schaltest du die Werbung ab: 1. In ChatGPT die Einstellungen öffnen 2. Auf „Werbeeinstellungen" tippen 3. „Nachrichtenlimits verringern" auswählen Der Haken steckt schon im Namen des Schalters. Werbefrei bekommst du nur gegen eine abgespeckte Version: - deutlich weniger Nachrichten pro Tag, du läufst also schneller ins Limit - keine Bildgenerierung - kein Deep Research Heißt im Klartext: Du zahlst weiterhin nicht mit Geld, sondern mit Funktionen. Oder mit deiner Aufmerksamkeit. Eine dritte Option gibt es nicht. Meine Einschätzung: Der Schritt war absehbar, trotzdem ist er ein Einschnitt. Bisher hast du ChatGPT eine Frage gestellt und eine Antwort bekommen. Ab jetzt sitzt darunter jemand, der etwas verkaufen will. Noch ist die Werbung sauber getrennt und als Anzeige markiert – die spannende Frage ist, wie lange diese Trennlinie hält. Wenn Werbung eines Tages in die Antwort selbst rutscht, wird es unangenehm, weil du es nicht mehr siehst. Eine gute Nachricht gibt es: Personalisierte Anzeigen sind in Europa und der Schweiz vorerst nicht dabei. Die Werbung richtet sich hier nach dem Thema deiner Frage, nicht nach deinem Profil. Dafür sorgt die europäische Regulierung – ausnahmsweise mal spürbar zu unseren Gunsten. Wer ChatGPT vor allem für Texte, Ideen und Erklärungen nutzt, fährt mit der werbefreien Sparvariante gut. Wer Bilder erzeugt oder recherchiert, wird sie nach zwei Tagen wieder abschalten. Wie hältst du es? Werbung akzeptieren und vollen Funktionsumfang behalten – oder lieber werbefrei mit angezogener Handbremse? Schreib es in die Kommentare.
ChatGPT zeigt jetzt Werbung – so wirst du sie wieder los, ohne zu zahlen
5 likes • 13d
Wie so oft im Leben kommt es auf die Art der Nutzung des Dienstes an. Wer ChatGPT als Google Ersatz nutzt wird mit Werbung leben müssen. Wer mit den von dir geschilderten Einschränkungen leben kann hat mit wenigen Klicks die Chance zumindestens vorerst ohne Werbung arbeiten zu können. Alle andere müssen je nach Nutzung für sich selbst entscheiden ob sie nicht zu den hochpreisigen Angeboten wechseln.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
Kurze Vorwarnung, damit du am Montag nicht überrascht guckst: OpenAI schaltet ab dem 24. August Werbung in ChatGPT frei. In 31 europäischen Märkten, Deutschland, Österreich und Schweiz mittendrin. Wen es betrifft Alle, die die Gratis-Version nutzen. Und alle im Go-Tarif für knapp sieben Euro – der kostet also Geld und ist trotzdem nicht werbefrei. Wer Plus, Pro, Business oder Enterprise hat, sieht nichts. Wie es aussieht Die Anzeige steht unter der Antwort, getrennt durch eine graue Linie, gekennzeichnet als gesponsert. OpenAI sagt zu, dass Werbekunden die Antworten selbst nicht beeinflussen. Der Punkt, der für dich wirklich zählt Personalisierte Werbung ist bei uns erst mal aus. Ohne deine ausdrückliche Zustimmung wird nur das laufende Gespräch ausgewertet, dazu Sprache, grober Standort und Gerätetyp. Deine alten Chats und gespeicherten Erinnerungen bleiben außen vor. Das ist der EU-Sonderweg – in den USA läuft es umgekehrt, dort ist alles an, bis man widerspricht. Heißt für dich: Schau am Montag in die Einstellungen und lass die Personalisierung aus, solange du keinen Grund hast, sie einzuschalten. Einmal zugestimmt, wandert dein gesamter Chatverlauf in die Anzeigenauswahl. Meine Einordnung Rund 900 Millionen Menschen nutzen ChatGPT wöchentlich, etwa fünf Prozent zahlen dafür. Kostenlos war das nie – die Rechnung lag nur noch nicht auf dem Tisch. Insofern: nachvollziehbar. Nur wird Werbung diese Rechnung nicht bezahlen. OpenAI hat Investoren 100 Milliarden Dollar für 2030 versprochen, Marktforscher taxieren den gesamten Chatbot-Werbemarkt auf gut fünf. Wenn diese Lücke sichtbar wird, wächst der Druck. Und dann ist die Frage, ob die Werbung unter der Antwort bleibt – oder in sie hineinwandert. Deshalb: Achte darauf, wo sie steht. Solange sie unter der grauen Linie bleibt, ist alles in Ordnung. Und jetzt du: Nutzt du ChatGPT kostenlos oder im Go-Tarif? Und wenn ja – reicht dir das noch, oder ist die Werbung für dich der Punkt, an dem du wechselst oder aufrüstest? Schreib es in die Kommentare, mich interessiert das Stimmungsbild hier ehrlich.
Ab Montag zeigt dir ChatGPT Werbung – was du wissen solltest
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Hält die Werbung auch Einzug in LM Studio?
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@Tobias Jarzombek-Guth Angesichts der weit verbreiteten "Geiz ist geil Mentalität" bin ich nicht sehr zuversichtlich anzunehmen, dass wir die Nutzer zu einem so differenzierten Verhalten bewegen können. Hohe Preise schrecken ab, der Rest wird weiterhin geduldig Werbung ertragen. Genauso wie beim Privatfernsehen.
ChatGPT hat seit gestern eine Jugendversion – und ein Detail darin finde ich bemerkenswert
Seit dem 18. August unterscheidet OpenAI zwischen zwei Nutzergruppen: Erwachsene bekommen ChatGPT wie bisher, 13- bis 17-Jährige eine eigene Fassung. Aktivieren muss das niemand – der Wechsel passiert automatisch, sobald das System ein Konto für minderjährig hält. Wenn du Kinder in dem Alter hast, ist das für dich ab sofort relevant. Die Schlagzeilen drehen sich um gesperrte Themen: Selbstverletzung, Essstörungen, Gewalt, sexuelle Inhalte. Wichtig, klar. Aber der Punkt, der mich beim Lesen der Dokumentation hängen ließ, ist ein anderer: Der Chatbot darf gegenüber Jugendlichen keine Kosenamen mehr verwenden, keine romantische Sprache benutzen und nicht behaupten, er habe Gefühle oder ein Bewusstsein. Lies das nochmal. OpenAI räumt damit ein, dass genau das in der normalen Version passiert. Dass ein Sprachmodell bei einem 15-Jährigen den Eindruck erzeugt, da sitze jemand. Und dass man ihm das gezielt abtrainieren muss, wenn man Schaden vermeiden will. Genau darum geht es bei „KI denkt nicht, sie rechnet". Das ist kein Bonmot für Vorträge, sondern die Zeile, die Erwachsene wie Jugendliche brauchen, bevor sie das erste Mal ernsthaft ins Gespräch mit einer Maschine einsteigen. Was praktisch drinsteckt: - Kindersicherung: Profilbild → Einstellungen → Kindersicherung. Dort das eigene Konto mit dem des Kindes verknüpfen, beide Seiten müssen zustimmen. - Lernmodus: Keine fertigen Aufsätze, sondern Zwischenfragen und Hinweise. Über Lernzeiten startet jedes neue Gespräch automatisch in diesem Modus. - Ruhezeiten: Zeitfenster, in denen ChatGPT gar nicht erreichbar ist. - Die Grenze: Mitlesen darfst du nicht. Nur bei erkannter Gefährdung geht eine Benachrichtigung raus. Und die ehrliche Einordnung: Eine Altersschätzung ist keine Altersprüfung. Ohne Anmeldung oder mit falschem Geburtsdatum greift nichts davon. Die Funktionen senken Risiken – ein Schutzwall sind sie nicht. Meine Frage an euch: Wie handhabt ihr das zu Hause? Sperren und Regeln – oder gemeinsam davorsitzen und über die Antworten reden? Ich neige stark zu Letzterem, aber ich bin neugierig, was bei euch tatsächlich funktioniert. 👇
ChatGPT hat seit gestern eine Jugendversion – und ein Detail darin finde ich bemerkenswert
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Unser Kinder sind schon lange aus dem entsprechendem Alter raus. Grundsätzlich kommt es auf das allgemeine Eltern Kinder Verhältnis an und welche Erfahrungen man mit seinen bisherigen Erziehungsgewohnheiten hatte. Im Idealfall benötigen Jugendliche solche Einschränkungen nicht. Kinder bis zum 10. Lebensjahr brauchen kein Handy.
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@Sabine Hannert Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen, da ich schon zu lange pensioniert bin, um die aktuelle Entwicklung beurteilen zu können.
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
Am Wochenende ging eine Meldung durch die Netzgemeinde, die ich hier nicht als News weiterreichen will. Ich will, dass du zwei Minuten investierst. Kurz, was passiert ist: Über eine einzige Google-Suche waren hunderte fremde Unterhaltungen mit der KI Claude lesbar. Darunter ein Krypto-Wallet mit Zugangsschlüssel, API-Keys, Lebensläufe mit Wohnadresse. Und geteilte Claude-Chats zeigen den Vornamen dessen, der geteilt hat. Wichtig, damit hier keine Panik entsteht: Private Chats waren nicht betroffen. Sichtbar wurde nur, was jemand selbst über einen Teilen-Link veröffentlicht hatte. Und genau da liegt der Denkfehler, den fast alle machen – ich eingeschlossen. Wir behandeln so einen Link wie eine Nachricht. „Guck mal, was die KI da ausgespuckt hat." Man schickt das rüber, der andere liest es, fertig. Fühlt sich an wie WhatsApp. Ist es aber nicht. Ein Teilen-Link erzeugt eine öffentliche Webseite. Ohne Passwort, ohne Ablaufdatum. Sie bleibt online, bis du sie aktiv löschst. Auch nach Jahren. Auch wenn du den Chat längst vergessen hast. Dein Auftrag für heute: Öffne in Claude: Einstellungen → Privacy → Shared Chats. Bei ChatGPT: Einstellungen → Datenkontrollen → Geteilte Links. Bei Gemini findest du es unter deinen Freigaben. Dort steht eine Liste. Die meisten Menschen haben sie noch nie geöffnet. Geh sie durch. Alles, was nicht bewusst öffentlich sein soll, löschst du. Das dauert wirklich nur zwei Minuten – und es ist der einzige Schritt, der zählt. Bei Google um Löschung bitten bringt nichts, solange die Seite noch erreichbar ist. Bei Claude bitte auch die geteilten Artefakte prüfen, die stehen in einer eigenen Liste. Und jetzt der Teil, für den es diese Community gibt: Schreib in die Kommentare, wie viele Links in deiner Liste standen. Nur die Zahl, keine Details. Ich mache den Anfang: 27 Ich frage das nicht aus Neugier. Ich frage, weil ich vermute, dass die meisten hier eine zweistellige Zahl finden werden – und weil es leichter fällt, ehrlich zu sein, wenn jemand vorangeht. Wer seine Zahl liest, denkt beim nächsten Mal vor dem Klick nach. Das ist der ganze Trick.
Mach das jetzt: der 2-Minuten-Check, den fast niemand kennt
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Rainer Doering
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@rainer-doering-4373
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Duisburg
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