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Elon Musk im Interview: KI, Roboter, Arbeit, Macht, Politik und die Zukunft der Wirtschaft
Kapitel 1: KI wird in fünf Jahren intelligenter sein als Menschen Interviewer: Elon Musk, vielen Dank, dass Sie bei „The Insider“ dabei sind. Danke, dass Sie uns hier in der Tesla Gigafactory empfangen. Es ist wirklich schwer, Sie vorzustellen, ohne Superlative zu benutzen. Ich meine, Sie tun wahrscheinlich mehr dafür, die Zukunft zu bauen, als buchstäblich jeder andere Mensch, der derzeit lebt. Elon Musk: Ich baue generell ziemlich viel. Interviewer: Sie bauen sehr viel. Elon Musk: Ich bin vermutlich ein instinktiver Baumeister. Ich baue einfach gern Dinge. Interviewer: Das sind Sie. Aber Sie bauen, ich meine, Sie laufen den ganzen Tag herum und bauen Dinge. Sie bauen sehr viele Dinge. Sie haben Elektrofahrzeuge vorangebracht, die Raumfahrt revolutioniert, Sie haben jetzt ein hochmodernes KI-Modell, humanoide Roboter. Können wir dieses Gespräch damit beginnen, dass Sie all das zusammenführen? Sagen Sie mir, wie die Welt in, sagen wir, zehn Jahren aussehen wird, wenn Sie Erfolg haben. Elon Musk: Zehn Jahre. Wir sprechen also über 2036. Interviewer: Ja. Elon Musk: Hoffentlich sind wir dann beide noch da. Interviewer: Hoffentlich. Elon Musk: Ja. Wahrscheinlich werden wir das sein. Es ist schwer, sich eine Zukunft vorzustellen, in der es nicht eine überwältigende Menge künstlicher Intelligenz gibt. In zehn Jahren würde ich erwarten, dass künstliche Intelligenz weit größer ist als die Summe menschlicher Intelligenz. Weit größer. Tatsächlich denke ich, dass KI die Summe menschlicher Intelligenz in etwa fünf Jahren übertreffen könnte. Interviewer: Genau fünf Jahre? Elon Musk: Ungefähr fünf Jahre, würde ich schätzen. Es wird also wirklich nichts geben, was KI nicht besser kann als Menschen, außer vielleicht Mensch zu sein. Interviewer: Auf einer etwas nüchterneren Ebene: Wie wird das Leben aussehen? Elon Musk: Das wahrscheinlichste Ergebnis ist ein Zeitalter erstaunlichen Überflusses, in dem jeder alles haben kann, was er sich vorstellen kann. Das mag absurd klingen, aber wir sind jetzt im Jahr 2026. Schauen wir, wo wir 2036 stehen.
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Ein langer und auf dem Handy recht schwer zu lesender Text. Trotzdem habe ich ihn interessiert und fasziniert bis zum Ende gelesen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich in meiner Ansicht deutlich näher an Elon Musk als am Interviewer bin. So wie der Interviewer bestimmte normale Dinge als (äußerst) rechts einstuft, muss man annehmen, dass er in seiner Erfahrung ziemlich links geprägt ist. Für einen Reporter/Journalisten des "Economist" sogar ziemlich heftig. Trotz dieser Ansätze finde ich das Interview sehr lesenswert. Spannend ist auch die Sichtweise von Musk auf und in die Zukunft. Manches wird so kommen und es wird gut sein. Manches andere wird hoffentlich nie kommen oder passieren. Was es jeweils ist, muss jeder für sich entscheiden und wie er damit umgehen will.
AB 2. AUGUST 2026: KI MUSS SICH ZU ERKENNEN GEBEN
Was Unternehmer über die neuen Transparenzpflichten wissen müssen Künstliche Intelligenz darf weiterhin Texte schreiben, Bilder erzeugen, Stimmen nachbilden und Kundenfragen beantworten. Aber sie darf in bestimmten Fällen nicht mehr unsichtbar bleiben. Ab dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50 des europäischen AI Act. Die Europäische Kommission hat dazu aktuelle Leitlinien veröffentlicht. Ihre Übersichtsseite wurde am 28. Juli 2026 aktualisiert, die Fragen und Antworten zuletzt am 24. Juli 2026. Das Thema betrifft deshalb nicht nur große Technologiekonzerne. Es kann auch Selbstständige und Unternehmer betreffen, die: - einen KI-Chatbot oder KI-Agenten einsetzen - mit KI Stimmen, Bilder oder Videos erzeugen - reale Personen, Orte, Produkte oder Ereignisse künstlich darstellen - KI-Texte über Politik, Gesundheit, Recht, Steuern, Finanzen, Verbraucherschutz oder andere Angelegenheiten von öffentlichem Interesse veröffentlichen - eine KI-Lösung unter dem eigenen Namen entwickeln lassen und anbieten Auch Unternehmen außerhalb der Europäischen Union können betroffen sein, wenn die Ergebnisse ihres KI-Systems in der EU verwendet werden. Die entscheidende Frage lautet nicht: Benutzt mein Unternehmen KI? Die richtige Frage lautet: Welche Rolle hat mein Unternehmen, wofür wird die KI eingesetzt und was bekommt der Kunde davon zu sehen? Nicht jeder KI-Inhalt muss sichtbar gekennzeichnet werden Die Schlagzeile „Ab August muss jeder KI-Inhalt gekennzeichnet werden“ wäre falsch. Der AI Act unterscheidet zwischen Anbietern und Betreibern beziehungsweise professionellen Anwendern eines KI-Systems. Eine enge Übergangsregel gilt nur für die technische Markierungs- und Erkennungspflicht nach Artikel 50 Absatz 2: Anbieter von Systemen, die bereits vor dem 2. August 2026 auf den Markt gebracht wurden, müssen diese Pflicht erst ab dem 2. Dezember 2026 erfüllen. Vor dem 2. August 2026 erzeugte Inhalte müssen nicht rückwirkend gekennzeichnet werden.
AB 2. AUGUST 2026: KI MUSS SICH ZU ERKENNEN GEBEN
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"Wer KI-Texte automatisch und ungeprüft veröffentlicht, kann sich auf diese Ausnahme nicht berufen." Wie verhält es sich darauf bezogen, wenn ein nicht gekennzeichneter Inhalt eines Anderen weitergeleitet wird?
Der Kunde sucht nicht mehr. Die KI entscheidet mit.
Wie künstliche Intelligenz den Weg vom Kundenwunsch bis zum Kauf verändert Jahrzehntelang war der Weg zum Kauf fast immer gleich: Der Kunde suchte. Google lieferte Treffer. Der Kunde öffnete mehrere Internetseiten. Er verglich Angebote, Preise und Bewertungen. Danach entschied er selbst. Dieser Weg verändert sich gerade grundlegend. Der Kunde muss sich nicht mehr durch Suchergebnisse, Produktseiten und Vergleichsportale arbeiten. Er kann einer künstlichen Intelligenz einfach sagen, was er erreichen will: Ich brauche einen leisen Staubsauger für eine kleine Wohnung. Er soll leicht sein, Tierhaare entfernen und höchstens 300 Euro kosten. Die KI sucht passende Angebote, berücksichtigt Bedingungen, vergleicht Produkte und erklärt dem Kunden, welches Angebot für seinen konkreten Wunsch am besten geeignet ist. Die Suchmaschine lieferte Links. Die KI liefert eine Vorauswahl und zunehmend eine konkrete Empfehlung. . Was jetzt passiert ist OpenAI hat am 24. März 2026 die Produktsuche in ChatGPT erheblich ausgebaut. Nutzer können Produkte innerhalb eines Gesprächs suchen, visuell ansehen und anhand von Preisen, Bewertungen und Eigenschaften direkt miteinander vergleichen. OpenAI beschreibt das Ziel ausdrücklich so: Was früher stundenlanges Suchen und den Wechsel zwischen vielen Internetseiten erforderte, soll nun in Sekunden möglich werden. Für Händler ist besonders wichtig: Sie können vollständige und aktuelle Produktdaten bereitstellen, damit ihre Angebote in den passenden Kaufsituationen erscheinen. OpenAI weist darauf hin, dass reichhaltigere Daten zu genaueren Darstellungen und besseren Platzierungen in den Ergebnissen führen können. Google geht in dieselbe Richtung. Am 19. Mai 2026 stellte Google seinen „Universal Cart“ vor. Dieser intelligente Warenkorb soll Produkte verschiedener Händler und Google-Dienste zusammenführen. Die KI kann Preisänderungen verfolgen, auf fehlende Verfügbarkeit reagieren, unpassende Produktkombinationen erkennen und Alternativen vorschlagen. Der Start erfolgt zunächst in den USA; weitere Länder und Anwendungsbereiche sollen folgen.
Der Kunde sucht nicht mehr. Die KI entscheidet mit.
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Damit kann der "Nischenmarkt" aus der Nische herausgeholt werden und der Massenmarkt, zumindest über Suchportale, in die Versenkung geschickt werden.
Der Kunde will nicht bezahlen können. Er will bequem bezahlen.
DHL ermöglicht ab Ende Juli 2026, Zollgebühren, Nachentgelte und Nachnahmebeträge direkt bei der Zustellung bargeldlos zu bezahlen. Akzeptiert werden je nach Vorgang Girocard, Kreditkarte, Smartphone oder Smartwatch. Das klingt zunächst nach einer kleinen technischen Verbesserung. Unternehmerisch steckt jedoch eine wichtige Strategie dahinter: DHL verändert nicht das eigentliche Produkt. DHL beseitigt einen unnötigen Aufwand für den Kunden. . Warum das wichtig ist Viele Unternehmen versuchen, mehr Umsatz durch Werbung, Rabatte oder zusätzliche Leistungen zu erzielen. Gleichzeitig übersehen sie die Hindernisse, die dem Kunden den Kauf, die Bezahlung oder die Nutzung unnötig erschweren. Jedes Hindernis kostet Kunden: - umständliche Bestellungen, - eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten, - lange Reaktionszeiten, - unverständliche Angebote, - komplizierte Formulare, - unnötige Rückfragen, - fehlende Informationen. Der Kunde bewertet nicht nur das Produkt. Er bewertet den gesamten Weg zu seinem gewünschten Ergebnis. . Der eigentliche Kunden-Profit Bargeldloses Bezahlen bringt dem Empfänger keinen höheren Warenwert. Es spart ihm jedoch Zeit, Unsicherheit und Aufwand. Genau darin liegt sein zusätzlicher Kunden-Profit. Gleichzeitig profitiert DHL: - weniger Bargeldabwicklung, - einfachere Zustellprozesse, - weniger Probleme an der Haustür, - höhere Kundenzufriedenheit, - ein moderneres Leistungsbild. Das ist eine Verbesserung, bei der Kunde und Unternehmen gewinnen. . Was Du jetzt prüfen solltest Untersuche den vollständigen Weg Deines Kunden: 1. Wie leicht versteht er Dein Angebot? 2. Wie einfach kann er kaufen? 3. Welche unnötigen Entscheidungen muss er treffen? 4. Wo entstehen Wartezeit oder Unsicherheit? 5. Was passiert nach dem Kauf? 6. Welche kleine Verbesserung würde ihm sofort Zeit oder Aufwand sparen? Suche nicht zuerst nach einer neuen Werbemaßnahme. Suche nach dem größten Hindernis zwischen dem Kunden und seinem gewünschten Ergebnis.
Der Kunde will nicht bezahlen können. Er will bequem bezahlen.
2 likes • Jul 26
So ähnlich handhabe ich es in der geförderten Gebäude-Energie-Effizienzberatung. Normalerweise müssten die "Beratungsempfänger" seit einiger Zeit die Beantragung und Online-Abwicklung selbst vornehmen. Da dies der Einstieg in eine Kundenbeziehung für mich ist, halte ich die Hürden so gering wie möglich und übernehme die komplette Abwicklung. Zum Schluss lasse ich mir noch eine Bestätigung vom Kunden geben und ein paar Wochen später hat er seinen Teil auf dem Konto. Das wird gern so genutzt. In den letzten 5 Jahren gab es einen einzigen, der es unbedingt selber abwickeln wollte. Auch sonst gibt es noch einige Wege, die fast nichts Kosten, aber mir Kunden bringen. Beispiel sind hier die Energieausweise, wo ich als niederschwellige Kontaktmöglichkeit grundsätzlich meine Telefonnummer mit eintrage. Darüber kamen schon Kontakte zu Maklern und Nachfolgeeigentümern zustande. Das mal als alternative Praxisbeispiele.
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@Horst D. Deckert nicht nur deswegen, aber auch darum, arbeite ich seit etlichen Jahren überwiegend auf Weiterempfehlungen oder mit langjährigen Partnern. Bei meiner Tätigkeit ist es schwierig, mit einem Endkunden der schon in allen Punkten sein Haus optimiert hat, ein weiteres direktes Geschäft zu machen. Ich könnte jetzt versuchen, über Provisionsmodelle diese zufriedenen Kunden zu locken. Aber ist es nicht so, dass ich, wenn ich mit etwas glücklich oder zufrieden bin, darüber berichte oder jemandem, der davon profitieren könnte, es weitererzähle? Ja, das mache ich ohne Erwartung an eine Provision oder einen Bonus. Ich vertraue einfach darauf irgendwann ebenfalls mal einen guten Tipp oder Kontakt zu bekommen. Ein weiterer Punkt ist das sogenannte Reziprozitätsprinzip. Googelt mal das Wort. Nur soviel von mir: Eine Impulsberatung, die durchaus mal eine Viertel- oder halbe Stunde dauert und schon echten Mehrwert enthält, stelle ich nicht in Rechnung. Was meint ihr, wie der Kunde bei weiteren Fragen oder echtem Lösungsbedarf reagiert?
3 likes • Jun 30
... von Brücken und Flughäfen ganz zu schweigen. Von Bahnhöfen fange ich lieber gar nicht erst an ...
2 likes • Jul 1
@Siegmund Staufer ich meinte ja speziell den Stuttgarter 21. Da stand ja sogar jemand so richtig auf dem Schlauch (Kabel). Über 1.000 km sollen dort falsch verlegt worden sein und damit nicht genug - auch noch das falsche Kabel. Sowas kannst du dir nicht ausdenken.
1-10 of 51
Robert Schwarz
4
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@robert-schwarz-1826
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Joined Jul 7, 2025
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