OpenAI hat vor Kurzem bestätigt, dass Custom GPTs zum 11. Dezember 2026 zugunsten des neuen Plugin- & Skill-Frameworks eingestellt werden. Wenn du GPTs rein für dich selbst nutzt, verläuft die automatische Migration zu Plugins (inklusive Anweisungen und Wissensdateien) reibungslos. Wenn du GPTs jedoch als exklusiven Mehrwert anbietest – für Coaching-Kunden, als Membership-Perk, Kurs-Bonus oder kostenpflichtiges Produkt –, ändert sich die Lage gewaltig. Ehrlich gesagt fühle ich mich fast ein bisschen schlecht, weil ich vielen unserer Coaches und Therapeuten-Kunden dazu geraten habe, diese zu erstellen. Sie waren so einfach zu teilen – aber das ist bald vorbei. Das Kernproblem für Creators & Coaches Der einfache Workflow, auf den wir uns alle verlassen haben – „GPT erstellen ➔ Auf 'Jeder mit dem Link' stellen ➔ Im Kurs/Membership einbetten“ – fällt weg. Unter dem neuen Modell gilt: - Private Plugins sind fest an deinen persönlichen Account oder Workspace gebunden. Sie übernehmen keine bestehenden Freigaben und können nicht einfach über einen externen, beschränkten Link geteilt werden. - Public Plugins durchlaufen einen vollständigen Review-Prozess im App-Store-Stil, bevor sie gelistet oder zugänglich gemacht werden. Der „Public Plugin“-Realitätscheck Falls du denkst: „Ich veröffentliche es einfach als Public Plugin, damit meine Kunden es weiter nutzen können“, unterschätze den Aufwand nicht. Laut den Migrations-Guidelines von OpenAI erfordert eine öffentliche Freigabe: - Verifizierte Unternehmensidentität & Domains: Verpflichtende Identitätsprüfung und Domain-Inhaberschafts-Checks (DNS/HTTPS). - Strikte QA-Eingaben: Du musst 5 positive Testfälle, 3 negative Testfälle (bei denen das Plugin sicher ablehnen muss) und dedizierte Test-Accounts ohne MFA für die Reviewer von OpenAI einreichen. - Video-Walkthroughs & Rechtliches: Du musst ein aufgenommenes Video vorlegen, das alle Testfälle demonstriert, zusammen mit einer offiziellen Datenschutzerklärung und AGBs.