Ich höre sehr oft, dass man als Freelancer regelmäßig netzwerken, auf Events gehen und sein LinkedIn-Netzwerk kontinuierlich erweitern sollte. Gerade wenn es einmal weniger Projekte gibt, soll sich ein langfristig aufgebautes Netzwerk dann auszahlen.
Grundsätzlich verstehe ich den Gedanken. Trotzdem frage ich mich, ob das wirklich der effizienteste Weg ist.
Wenn man als Freelancer gerade auf der Suche nach neuen Projekten ist, erscheint es mir sinnvoller, gezielt potenzielle Kunden zu recherchieren und diese direkt anzuschreiben oder anzurufen. Warum erst lange ein Netzwerk aufbauen, wenn man sich auch direkt um potenzielle Projekte bemühen kann?
Anders sehe ich es bei bestehenden oder ehemaligen Kunden. Diese ins eigene Netzwerk aufzunehmen, den Kontakt zu halten und später vielleicht noch einmal nachzufragen, ob es neuen Bedarf gibt, halte ich durchaus für sinnvoll.
Wie seht ihr das? Würdet ihr sagen, dass regelmäßiges Netzwerken ein fester Bestandteil der Neukundengewinnung sein sollte? Oder entsteht ein gutes Netzwerk eurer Meinung nach eher nebenbei und passiv?