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Netzwerken wird überschätzt!
Ich höre sehr oft, dass man als Freelancer regelmäßig netzwerken, auf Events gehen und sein LinkedIn-Netzwerk kontinuierlich erweitern sollte. Gerade wenn es einmal weniger Projekte gibt, soll sich ein langfristig aufgebautes Netzwerk dann auszahlen. Grundsätzlich verstehe ich den Gedanken. Trotzdem frage ich mich, ob das wirklich der effizienteste Weg ist. Wenn man als Freelancer gerade auf der Suche nach neuen Projekten ist, erscheint es mir sinnvoller, gezielt potenzielle Kunden zu recherchieren und diese direkt anzuschreiben oder anzurufen. Warum erst lange ein Netzwerk aufbauen, wenn man sich auch direkt um potenzielle Projekte bemühen kann? Anders sehe ich es bei bestehenden oder ehemaligen Kunden. Diese ins eigene Netzwerk aufzunehmen, den Kontakt zu halten und später vielleicht noch einmal nachzufragen, ob es neuen Bedarf gibt, halte ich durchaus für sinnvoll. Wie seht ihr das? Würdet ihr sagen, dass regelmäßiges Netzwerken ein fester Bestandteil der Neukundengewinnung sein sollte? Oder entsteht ein gutes Netzwerk eurer Meinung nach eher nebenbei und passiv?
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Wie viele eurer LinkedIn-Kontakte kennt ihr eigentlich wirklich?
Ich bin kürzlich auf einen interessanten Post gestoßen, in dem jemand einmal genauer geschaut hat, mit wie vielen seiner LinkedIn-Kontakte er tatsächlich schon persönlichen oder beruflichen Kontakt hatte. Das Ergebnis: Über 90 % waren letztlich nur lose Vernetzungen, ohne wirklichen Austausch oder eine bestehende Verbindung. Das hat mich zum Nachdenken gebracht: Ist ein möglichst großes Netzwerk wirklich sinnvoll, wenn man mit einem Großteil der Kontakte eigentlich nichts zu tun hat? Oder ist ein kleineres Netzwerk, in dem man dafür tatsächlich mit den Menschen im Austausch steht, langfristig wertvoller? Gerade wenn man einmal gezielt jemanden aus einem bestimmten Bereich sucht, können viele Kontakte natürlich hilfreich sein. Gleichzeitig bringen einem völlig fremde Kontakte vermutlich nicht immer viel. Deshalb würde mich interessieren: Wie viele LinkedIn-Kontakte habt ihr aktuell und mit wie vielen davon hattet ihr tatsächlich schon einen sinnvollen Austausch?
Sind Visitenkarten heute noch relevant?
Ich frage mich gerade, ob Visitenkarten im Jahr 2026 eigentlich noch wirklich relevant sind. Grundsätzlich finde ich die Idee nach wie vor gut. Gerade bei kleineren geschäftlichen Treffen oder persönlichen Gesprächen kann man einfach eine Karte übergeben und der andere hat die wichtigsten Kontaktdaten direkt zur Hand. Bei größeren Veranstaltungen sehe ich das allerdings etwas anders. Wenn ich dort mit 20 oder 30 Leuten spreche und von jedem eine Visitenkarte bekomme, liegen die Karten danach wahrscheinlich erstmal eine ganze Weile auf meinem Schreibtisch. Und am Ende kontaktiert man vielleicht nur einen Bruchteil der Personen überhaupt. Auch andersherum stellt sich für mich die Frage: Warum sollte jemand meine Visitenkarte später tatsächlich wieder heraussuchen und mich kontaktieren? Der Gedanke kam mir vor allem deshalb, weil ich in letzter Zeit von Leuten aus meinem Netzwerk mitbekommen habe, dass sie gerade wieder neue Visitenkarten drucken lassen. Das wurde teilweise auch mit mir geteilt, weshalb ich mich gefragt habe, wie sinnvoll Visitenkarten heute eigentlich noch sind und für welche Situationen sie wirklich einen Mehrwert bieten. Wie seht ihr das? Nutzt ihr noch Visitenkarten und wenn ja, in welchen Situationen?
Nutzt ihr ein CRM als Freelancer?
Wie ich schon öfter erwähnt habe, beschäftige ich mich gerade damit, wie man sich als IT Freelancer möglichst unabhängig von Vermittlern machen und gezielt mehr passende Projekte und Kunden gewinnen kann. Dabei bin ich auf das Thema CRM Systeme gestoßen. Ein CRM kann dabei helfen, die eigenen Vertriebsaktivitäten zu dokumentieren und den Überblick zu behalten. Zum Beispiel, wen man kontaktiert hat, über welchen Kanal der Kontakt entstanden ist, wie viele Gespräche daraus entstanden sind oder welche Vorgehensweisen besonders gut funktionieren. Das muss dabei nicht unbedingt ein komplexes System sein. Im einfachsten Fall kann bereits eine Tabelle ausreichen. Auf der anderen Seite gibt es natürlich umfangreiche CRM Systeme, die viele Prozesse automatisieren können. Bisher habe ich dazu noch nicht so viele praktische Erfahrungen gefunden und würde deshalb gerne eure Erfahrungen hören: Nutzt ihr als IT Freelancer überhaupt ein CRM oder eine andere Form der Übersicht für eure Kundengewinnung? Wenn ja, was nutzt ihr dafür und welche Informationen trackt ihr?
Häufiger Grund für Cyberangriffe bei KMU
Ich wurde gerade auf einen Bericht zur Cybersecurity in kleinen und mittleren Unternehmen hingewiesen, hier die wesentlichen Punkte kurz zusammengefasst: Laut einer IBM‑Analyse entstehen viele erfolgreiche Cyberangriffe nicht durch hochkomplexe Zero‑Day‑Exploits, sondern durch Basics, die im Alltag oft untergehen: fehlende Updates, schwache Passwörter, unklare Sicherheitsrichtlinien. Gleichzeitig zeigt der Bericht, dass solche Vorfälle Unternehmen im Schnitt mehrere Millionen Dollar kosten. Für mich macht das deutlich: Die größten Risiken liegen häufig nicht in ausgefeilten Hackerangriffen, sondern in grundlegenden IT‑Hausaufgaben, die gerade in kleineren Unternehmen aus Zeit‑ oder Ressourcenmangel liegen bleiben. Genau hier können IT‑Dienstleister enormen Mehrwert bieten – durch Security‑Awareness, Monitoring, Patch‑Management und eine proaktive Betreuung. Welche typischen IT‑ oder Security‑Probleme begegnen euch bei euren Kunden am häufigsten?
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